WordPress Multisite: Netzwerk-Domain nachträglich ändern

Es kann vorkommen, dass man die bisherige Domain eines WordPress Multisite Netzwerkes nachträglich ändern muss. Wie das funktioniert, soll hier kurz und anschaulich erklärt werden.

Webdesign Köln: WordPress Multisite

Entweder hat man seine WordPress Multisite zu Testzwecken zunächst lokal installiert, oder die Domain ändert sich aufgrund anderer Umstände. Beides ist kein Grund zum Verzweifeln, die Lösung ist nicht so kompliziert, wie sie erscheinen mag.

Ganz wichtig: Zuerst ein Datenbank-Backup erstellen! Danach wie folgt vorgehen:

1.: In der wp-config.php unter „DOMAIN_CURRENT_SITE“ die neue Domain eingeben. Hierbei ist es wichtig, das „http://“ wegzulassen.

2.: In der Datenbank müssen folgende Tabellen angepasst werden:

wp_options: Hier gibt es die Zeilen siteurl und home. In beiden die neue Domain einsetzen.

wp_blogs: Hier die Domain der Hauptseite ändern. Sollten die Seiten des Netzwerkes über Subdomains erreichbar sein, müssen auch alle anderen Domains entsprechend angepasst werden.

wp_site: Hier den Wert site anpassen.

wp_sitemeta: Hier den Wert für siteurl ändern.

Das war´s! Die WordPress Multisite ist jetzt unter der neuen Domain erreichbar.

Seite nicht gefunden? Tipps für 404-Fehler in WordPress

Findet ein Server die gewünschte Seite nicht, entsteht ein sogenannter 404-Fehler mit entsprechender Anzeige. Für den Nutzer kann das bedeuten, dass er die Webseite verlässt. Wir zeigen, was man nicht nur in WordPress tun kann, um das zu verhindern.

404-fehler-wordpress-bild_im_blogpost

Eine 404-Seite sagt im Grunde nur, dass die Seite, die ein Nutzer aufrufen möchte, nicht auf dem Server gefunden wurde. Der Server arbeitet ordnungsgemäß, nur die aufgerufene Seite befindet sich nicht an Ort und Stelle. Deshalb zeigen wir hier:

  1. Weshalb gibt es 404 Seiten?
  2. Wie generiert WordPress 404 Seiten?
  3. Welche Strategie gibt es für 404 Seiten?

Weshalb gibt es 404-Seiten?

Zunächst sind 404-Seiten kein spezielles Problem von WordPress. Jedoch kann man mit WordPress die Permalink-Struktur ändern und leider auch zerstören. Meistens entstehen 404-Fehler durch falsche Schreibweise der URL des Nutzers oder des Autors der Webseite.

Die Permalink-Struktur kann auf allen Seiten und Beiträgen im WordPress Dashboard überprüft und geändert werden. Sind die Permalinks grundsätzlich im falschen Format, ist es möglich sie im Backend unter Einstellungen -> Permalinks auf die bevorzugte Schreibweise zu stellen. Dabei empfiehlt es sich, die URL „sprechend“ zu gestalten:

Beispiel: www.webseite.de/unterseite/unter-thema

Was macht WordPress bei einem 404-Fehler?

WordPress sucht bei einem Seitenaufruf im Dateisystem nach der index.php, die wiederum auf eine Unterseite verlinkt. Sollte die Seite in der Datenbank nicht gefunden werden, wird alternativ auf die 404.php verwiesen. Normalerweise befindet sich in jedem Standard Theme eine 404.php. Falls dem nicht so ist, verlinkt WordPress automatisch auf die Startseite der Installation. Eine 404 Seite kann wie jedes andere Seiten-Template erstellt werden.

Die 404.php Datei befindet sich standardmäßig im Theme-Verzeichnis und sollte einen generischen Inhalt haben, wie einen 404-Text, der den Nutzer auf den Fehler hinweist und eine Suchmaske. Alternativ kann man sich für diese Seite eine Strategie überlegen, die den Nutzer gezielt leitet. Möchte man ihn zu einer bestimmten Seite bewegen oder soll er selbst suchen können? Ist eine Auflistung der meist gesuchten Begriffe sinnvoll?

404 Seite erstellen – WordPress Codex: Create a 404 Page

Welche Strategie für 404-Seiten?

Bevor man anfängt die Seite zu modifizieren, sollte man sich eine 404-Strategie überlegen. Woher kommen die Nutzer und kann man die kaputten Links schon vorher reparieren? Was kann man tun, damit der Nutzer auf der Seite bleibt und nicht auf eine andere Seite springt? Und falls Nutzer öfter über eine falsch geschriebene Seite kommen, sollte man sie auf die richtige Webseite leiten?

1. Kaputte Links überprüfen

Zunächst sollte überprüft werden, ob es kaputte Links gibt, die auf nicht mehr vorhandene Inhalt verweisen. Mit den folgenden Tools erhält man eine übersichtliche Liste dieser Links.

Google Webmaster Tools – Crawl Errors
Indem man einen Snippet Code in die Webseite einfügt, bestätigt man, dass man Besitzer der Webseite ist. Danach erstellt Google eine Liste von Links, über die die Suchmaschine die Seite gecrawlt hat. Dabei werden sowohl interne als auch externe Links überprüft. Google zeigt nun nicht mehr funktionierende Links an.

w3 Validator – Checklink
Der w3 Validator überprüft nur die interne Verlinkung einer Webseite und listet die vorhandenen Fehler sauber untereinander auf. Es gibt außerdem Tipps für die Linksstruktur, um die Seitengeschwindigkeit zu erhöhen.

2. WordPress-Plugins – 404 Seiten umleiten

Wer sich jedoch nicht darum kümmern will, wie seine 404 Fehlerseite aussieht, kann sie umleiten. Mit diesen Plugins geht das in WordPress sehr komfortabel.

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404 to 301
Mit diesem Plugin können 404-Seiten automatisch auf eine andere Seite weitergeleitet werden. Ideal, um direkt im WordPress Backend nicht vorhandene Seiten umzuleiten.

 

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404 to Homepage
Dieses Plugin leitet sämtliche 404-Seiten zur Startseite der Homepage weiter.

3. Kreative 404 Seite

Man kann auch etwas kreativer an die Erstellung von 404-Seiten herangehen. Das Magazin t3n hat dafür Beispiele aufgelistet, die zur Inspiration dienen können:

404 Error! Wanna play Pacman instead?

Fazit

Für welche Strategie man sich auch entscheidet: Man sollte das Potenzial einer 404-Seite nicht liegen lassen und es für den eigen Vorteil nutzen. Alles ist besser, als den Besucher auf einer weißen Webseite alleine zu lassen. Eine gute 404-Strategie ist Bestandteil der Benutzerführung und wirklich ohne großen Aufwand zu realisieren.

6 Basis-Tipps zum Umgang mit WordPress als CMS

Sie haben sich eine WordPress Webseite erstellen lassen und möchten hin und wieder selbstständig Texte und Inhalte anpassen? Dafür haben wir hier eine Liste mit den wichtigsten Basis-Tipps zusammengestellt.

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1.) Sicheres Passwort verwenden

Man kann es nicht deutlich genug herausstellen: Das Passwort zu Ihrer WordPress-Webseite sollte absolut sicher sein und nirgendwo sonst benutzt werden. Es ist natürlich sehr bequem, für die meisten Dienste ein und das selbe Passwort zu benutzen. Aber diese Bequemlichkeit ist eine große Sicherheitslücke, die u. U. teuer bezahlt werden muss. Lassen Sie sich von WordPress ein Passwort vorschlagen und das von Ihrem Browser speichern. Wenn Sie z.B. die Cloud- Schlüsselbundverwaltung auf dem Mac benutzen, haben Sie das Passwort für alle Ihre Geräte synchronisiert und müssen es sich nicht merken. Alternativ benutzen Sie einen Passwortmanager wie 1 Password.

So sieht ein sicheres Passwort aus. WordPress generiert ein langes zufälliges Passwort mit vielen Sonderzeichen.

So sieht ein sicheres Passwort aus.

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Und so sieht ein schwaches Passwort aus.

2.) Unformatierte Texte benutzen

Wenn Sie Texte für Ihre Webseite verfassen, benutzen Sie sicher ein Textverarbeitungsprogramm wie Word oder Pages. Wenn die Texte fertig sind, kopieren Sie diese und fügen Sie auf Ihrer Webseite ein. Aber Vorsicht: Was beim Kopieren unicht sichtbar ist, sind zusätzliche Format-Informationen, die das Programm einfügt und die somit auch auf Ihrer Webseite landen. Das führt entweder dazu, dass plötzlich andere Textgrößen und -Arten angezeigt werden oder dass der Quellcode der Webseite künstlich aufgebläht wird mit unnötigen Informationen. Sie können das verhindern, indem Sie den Text als „reinen Text“ einfügen, also ohne Formate. Dazu schalten Sie vor dem Einfügen den WordPress Editor auf „Text“. Jetzt werden beim Einfügen alle Formate entfernt.

Oberhalb des Text-Editors von WordPress lässt sich die Option "Text" für unformatierten Text auswählen

Oberhalb des Text-Editors von WordPress lässt sich die Option „Text“ für unformatierten Text auswählen

3.) Bildgrößen optimieren

Wenn Sie Ihre Inhalte mit Bildern interessanter machen wollen, achten Sie darauf, dass diese nicht zu groß sind. Viele Bilder kommen heutzutage mit 5000px aus der Digitalkamera und aktuelle Smartphones produzieren schon Fotos über 3000px Breite. Zu große Bilder senken die Ladegeschwindigkeit Ihrer Webseite deutlich und somit auch das Nutzererlebnis. In den Grundeinstellungen von WordPress kann man eine Maximalgröße für Bilder angeben. Dabei reichen 1200px für die längere Bildseite i.d.R. aus, auf keinen Fall sollte sie 2000px überschreiten. Es sei denn, Sie betreiben einen Fotografie-Blog, dann gelten etwas andere Werte. Für den Hausgebrauch reicht das jedoch.

4.) Revision wiederherstellen

Im Tab Veröffentlichen findet man die Revisionen eines Artikels, um sie einfach wieder herzustellen.

Im Tab Veröffentlichen findet man die Revisionen eines Artikels, um sie einfach wieder herzustellen.

Manchmal passieren einem beim Schreiben oder Bearbeiten einer Seite Fehler, die man erst nach dem Speichern erkennt. Damit man deswegen nicht alles erneut machen muss, gibt es in WordPress die Revisionen: WordPress speichert automatisch alle Versionen, die abgespeichert wurden, und man kann diese bequem auswählen, vergleichen und mit einem Klick wiederherstellen.

5.) Regelmäßig updaten

WordPress ist ein System, das ständig weiterentwickelt wird. Somit gibt es alle paar Tage und Wochen kleinere Updates, die automatisch installiert werden. Größere Updates hingegen müssen manuell durchgeführt werden. Dies sollte man, ebenso wie das Updaten der Plugins, regelmäßig machen. Im Artikel „Warum man mit WordPress Updates immer etwas warten sollte“ haben wir bereits beschrieben, wann der richtige Zeitpunkt für ein WordPress Update gekommen ist. Sollte das Updaten Ihre technischen Fähigkeiten überschreiten, raten wir dringend, das von einem Profi erledigen zu lassen.

6.) Backups erstellen

Dies ist ein Punkt, der leider noch zu häufig ignoriert wird: Von einer WordPress-Webseite sollte immer regelmäßig ein Backup erstellt und auf einem anderen Server oder lokal gesichert werden. Das ist die sicherste Methode gegen Virenangriffe: So verliert man ggf. einige Änderungen, aber man kann immer zu einer der zuletzt gespeicherten Versionen zurückkehren. Wenn keine Kopie der Webseite existiert, ist es sehr mühsam und teuer, eine von Viren befallene WordPress-Installation wieder zu säubern.

Fazit

WordPress ist ein leistungsfähiges CMS, das nach einer gewissen Einarbeitungszeit auch für den Laien relativ einfach zu bedienen ist. Wenn man einige grundlegende Dinge berücksichtigt und – vor allem – regelmäßig Backups anlegt, wird man am Bearbeiten der eigenen Webseite sicher schnell Gefallen finden. Wem der Umgang mit Textverarbeitungsprogrammen einigermaßen vertraut ist, sollte auch mit WordPress als CMS recht schnell zurecht kommen.

12 WordPress Plugins, die auf keinen Fall fehlen dürfen!

Der Erfolg von WordPress kommt nicht zuletzt durch seine große Anpassungsfähigkeit. Plugins tragen einen großen Teil zur Beliebtheit des Content-Management-Systems bei. Wir haben hier unsere Top 12 der WordPress Plugins aufgelistet, die in keiner Installation fehlen sollten.

 1. Visual Composer (kostenpflichtig)

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https://vc.wpbakery.com/

Eine Allzweckwaffe, um responsive WordPress Seiten zu bauen. Der Visual Composer gestaltet den Standard Editor von WordPress um und legt in der festgelegten Breite des Inhalts ein responsives Grid an. Dazu bietet es viele Komponenten, die einfach per Drag und Drop verschoben, bearbeitet und genau an die eigenen Vorstellungen angepasst werden können.

2. Slider Revolution (kostenpflichtig)

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https://revolution.themepunch.com/

Die „Slider Revolution“ ist einer der beliebtesten Slider, die man für WordPress finden kann. Einzelne Slides können mit dem WYSIWYG Editor wie in einem handelsüblichen Grafikprogramm bearbeitet werden und verschoben werden. Ob Full Screen Slider mit Videoinhalt und komplexen Animationen oder einfacher Slideshow. Der Revolution Slider ist für mobile Endgeräte geeignet und lässt sich mit ein wenig Einarbeitungszeit für viele Anwendungsgebiete sehr gezielt anpassen.

3. Black Studio TinyMCE Widget (kostenlos)

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https://de.wordpress.org/plugins/black-studio-tinymce-widget/

Mit dem Plugin „Black Studio TinyMCE Widget“ ist es endlich möglich, den kompletten TinyMCE Editor von WordPress auch im Widgetbereich zu verwenden. So lässt sich z.B. der Footer, falls dort ein Widget Bereich existiert, einfach mit Bildern und bereits implementierten Plugins, Shortcodes und Custom Styles ausstatten.

4. WordPress SEO by Yoast (kostenlos)

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https://de.wordpress.org/plugins/wordpress-seo/

Mit mehr als 1 Millionen aktiven Installationen (Stand Mai 2016) ist das kostenlose Plugin „Yoast SEO“ eins der beliebtesten SEO Plugins auf dem Markt. Zu seinen Funktionen zählen die Seitenanalyse, automatische Meta-Tag & Link Anpassung, XML Sitemaps, RSS Optimierung, .htaccess und robot.txt Bearbeitung. Es ist bereit für Multi-Site Installationen und bietet eine Import & Export Funktion für andere SEO Plugins.

5. Updraft Plus (Grundversion kostenlos)

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https://de.wordpress.org/plugins/updraftplus/

Updraft Plus unterstützt WordPress Backups in viele der bekannten Cloud-Dienste, E-Mail und andere Übertragungsarten. Die Backups können auch automatisch nach Plan an den gewählten Dienst geschickt werden. Dabei trennt das Plugin bei Bedarf auch Multi-Site Archive oder unterschiedliche Sprachen in ihre jeweiligen Seiten.

6. Duplicate Post Plugin (kostenlos)

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https://de.wordpress.org/plugins/duplicate-post/

Bis WordPress diese Funktionalität selbst einführt, bleibt nichts sich übrig als sich auf das kostenlose Plugin „Duplicate Post“ zu verlassen: Das Plugin dupliziert Seiten, Beiträge und Custom Posts zuverlässig und erstellt die Kopie standardmäßig als Entwurf.

7.  Contact Form 7

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https://de.wordpress.org/plugins/contact-form-7/

Das Plugin „Contact Form 7“ macht es einfach, Kontaktformulare zu erstellen. Mit Shortcode-Funktionalität, Anpassung der Formular und E-Mail-Benachrichtigungen.

8. Advanced Custom Fields (Basisversion kostenlos)

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https://de.wordpress.org/plugins/advanced-custom-fields/

In seiner Grundfunktionalität bietet „Advanced Custom Fields“ die Möglichkeit, für festgelegte Beitragsarten, einzelne Seiten oder andere frei einstellbare Zuweisungsregeln extra Bearbeitungsfelder festzulegen. Mittels PHP können diese Custom Fields genau dort ausgegeben werden, wo sie gebraucht werden. Erweiterungen machen das Plugin universal einsetzbar für verschiedene Inhaltstypen und bietet weitere Templates für eine noch komfortablere Erstellung von angepassten Feldern.

9. WP Smush

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https://de.wordpress.org/plugins/wp-smushit/

Einfach WP Smush installieren und ohne Qualitätsverlust die Dateigröße von Bildern beim Upload verkleinern lassen.

10. iThemes Security (Basisversion kostenlos)

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https://de.wordpress.org/plugins/better-wp-security/

iThemes Security ist eine umfassende Security Suite, die bei keiner Wordpress-Installation fehlen sollte. Das Thema Sicherheit hat aufgrund seiner hohen Verbreitung für WordPress mittlerweile eine sehr hohe Bedeutung und darf auf keinen Fall vernachlässigt werden.

11. Admin Menu Tree Page View

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https://de.wordpress.org/plugins/admin-menu-tree-page-view/

Sehr praktisches Werkzeug, denn es listet die einzelnen Seiten der Installation in einem Hover Menu neben der eigentlichen Menüleiste auf. Seiten können in dem aufgeklappten Menü einfach erstellt und direkt benannt werden, auch innerhalb anderer Seiten.

12. Email Address Encoder

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https://wordpress.org/plugins/email-address-encoder/

Verhindert, dass Emailadressen von Email Spam Bots erkannt werden, indem es sie in dezimal und hexadezimal Einheiten verschlüsselt.

Warum man mit WordPress Updates immer etwas warten sollte

Wenn man bei WordPress die automatischen Updates aktiviert hat, kann man sicher sein, dass zumindest kleinere Fehler und Anpassungen im System automatisch korrigiert werden. Gibt es jedoch ein größeres Versions-Update, muss man das von Hand vornehmen. Und am besten ein bisschen Zeit ins Land gehen lassen.

Kleinere Sprünge in den Versionen wie z.B. von 4.5 auf Version 4.5.1 erledigt WordPress seit der Einführung der automatischen Hintergrund-Updates in Version 3.7 von alleine. Das ist zeitsparend und praktisch, man bleibt immer auf dem neusten Stand und muss sich nicht permanent mit Updates befassen. Das betrifft allerdings nur kleine Updates, wie Wartungs- Sicherheits- und Spracheinstellungen. Manchmal werden zusätzlich Themes und Plugins aktualisiert.

Gibt es größere Sprünge in der Version, wie von 4.4 auf 4.5, funktioniert das Update nicht automatisch, ein Hinweis im WordPress-Backend fordert einen auf, das Update durchzuführen:

wordpress-update

Der Klick bringt einen auf die WordPress-Update Seite, auf der man jetzt die Sprachversion auswählen und mit einem weiteren Klick aktualisieren kann:

wordpress-update-version

Der Button „Aktualisiere jetzt“ verheißt ein einfaches und schnelles Update auf die neuste WordPress Version. Allerdings ist der Zeitpunkt, zu dem man das Update durchführt, vorher genau abzuwägen.

WordPress Update: Soll ich oder soll ich nicht?

Die Antwort darauf bringt meist ein Blick auf die Plugins-Seite meiner WordPress Installation. Sind alle Plugins und alle Themes auf dem neusten Stand? Wenn ja, von wann sind die Plugins, die für einen reibungslosen Betrieb meiner Seite erforderlich sind, und von wann ist das WordPress-Update?

Sollte das WordPress-Update noch sehr frisch sein, ist die Wahrscheinlichkeit, dass alle Plugins bereits kompatibel zur neuen WordPress-Version sind, sehr unwahrscheinlich. Man muss den Autoren von Plugins etwas Zeit einräumen, um die Änderungen, die am WordPress-Kern vorgenommen wurden, auf Kompatibilität zu ihren Plugins zu überprüfen und diese ggf. anzupassen.

Je nach Plugin kann es vorkommen, dass der reibungslose Betrieb der Webseite nicht mehr gewährleistet ist. Sollten also nach dem Update Probleme auf der Webseite auftauchen, sollte man zuerst alle Plugins deaktivieren, nacheinander aktivieren und jeweils die Webseite überprüfen. Das Plugin, das dann Probleme bereitet, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit noch nicht kompatibel zur neuesten WordPress-Version. Ist das der Fall, hilft nur abwarten, bis die Plugin-Autoren das Plugin aktualisiert haben.

Woran erkenne ich, ob mein Theme kompatibel ist?

Genau wie Plugin-Autoren müssen auch die Autoren von WordPress-Themes ihr Produkt ständig updaten und anpassen, um die Kompatibilität mit WordPress zu gewährleisten. Die meisten Themes verfügen über einen Change Log, in dem alle Änderungen in einer Versions-Historie aufgelistet sind. Das kann z.B. so aussehen:

wordpress-update-compatibility

Sollte dort – anders als im Screenshot – in den letzten Einträgen noch kein Update zur neuesten WordPress-Version angegeben sein, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass das noch nicht passiert ist. Und das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der Grund, warum eine WordPress-Webseite nach einem Update nicht mehr so funktioniert wie vorher.

Fazit

Trotz möglicher Sicherheitsbedenken lohnt es sich immer, etwas Zeit ins Land gehen zu lassen, bevor man WordPress auf die neuste Version aktualisiert. Die Autoren von Plugins und Themes müssen selber erst die Kompatibilität ihres Produktes für die neueste WordPress-Version gewährleisten. Bei Premium-Themes und -Plugins geht das meist relativ schnell, innerhalb weniger Tage. Bei kleineren Plugins lohnt ggf. die Suche nach einem ähnlichen Produkt eines schnelleren Anbieters.

WordPress Widgets verschwinden nach Server-Umzug

Eine bestehende WordPress-Webseite soll zu Testzwecken auf einen anderen Server umziehen und danach wieder zurück. Die Datenbank wird angepasst, alles funktioniert. Allerdings sind jetzt alle WordPress-Widgets verschwunden und lassen sich nicht mehr finden. Wieso?

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Wo sind meine WordPress Widgets?

Es gibt verschiedene Szenarien, die eine Änderung der URL einer WordPress-Installation erfordern:

  • WordPress wird auf einem lokalen Rechner (localhost) erstellt und danach auf einen Webserver kopiert
  • Die Webseite wird zu Update-Zwecken oder wegen aufwändiger Anpassungen auf eine Subdomain kopiert
  • Die Webseite soll unter einer neuen URL erreichbar sein.

In allen Fällen muss die Datenbank nach dem Umzug über „Search & Replace“ angepasst werden. Alle bisherigen URLs müssen auf die neue Adresse geändert werden. Also wird z.B.

http://www.meine-seite.de/wp-content/...

zu

http://www.meine-neue-seite.de/wp-content/....

Je nach Größe der Webseite können da schon mal ein paar tausend Links zusammenkommen, da der Link zu jedem Bild, jedem Text, jeder Datei eines Plugins unter der ursprünglich angelegten URL in der Datenbank hinterlegt ist. Das ist das Standard-Verfahren bei jedem Launch, so lange die Webseite nicht unter der Hauptdomain erreichbar ist.

Wenn man dieses „Search & Replace“ gewissenhaft ausführt, gibt es bei der Umstellung der Domain keine Probleme. AUSSER mit den WordPress-Widgets: Sind in einem Text-Widget Links auf die eigene Seite als URL enthalten, kann es vorkommen, dass diese komplett verschwinden und sich nicht ohne weiteres wieder herstellen lassen. Wenn man nur 2-3 Widgets benutzt, ist das kein Drama. Bei größeren Webseiten, die WordPress als CMS benutzen, kommen da gerne ein paar mehr zusammen. Bei einer großen mehrsprachigen Seite z.B. sind 30-40 Widgets keine Seltenheit.

Wann verschwinden die WordPress Widgets?

Wenn die exakte Zeichenzahl der beiden URLs nicht identisch ist, kommt es zu Problemen. Die Gründe hierfür liegen in der Art und Weise, wie WordPress die Widgets in der Datenbank speichert. Nehmen wir an, die alte URL sieht folgendermaßen aus:

http://www.meine-webseite.de/wp-content

Und die neue URL so:

http://localhost:8080/wp-content

Wenn wir jetzt die Zeichenzahl vergleichen sehen wir, dass die 1. URL  39 Zeichen lang ist, die 2. jedoch nur 32 Zeichen hat. Diese Differenz führt offenbar dazu, dass die in der Datenbank hinterlegten Widgets nicht mehr richtig zugeordnet werden können.

Die Lösung

Leland Fiegel hat nach langem Testen herausgefunden, wieso das Problem auftritt. Eine naheliegende Lösung ist, die beiden URLs in der Länge identisch zu setzen. Wenn man z.B. eine Testumgebung unter einer Subdomain einrichtet, die später zur Live-Seite werden soll, bietet es sich an, für die Subdomain statt www z.B. new oder dev zu verwenden. Wichtig ist allein, dass die Zeichenzahl der gesamten URL identisch bleibt.

Wenn man auf localhost entwickelt, fällt das natürlich weg. Hier sollte man die lokale URL in der Zeichenzahl der späteren URL anpassen, indem man einen beliebigen Namen verwendet, der genau so lang ist, wie die Domain, unter der die Webseite nachher im Internet erreichbar sein soll.

Eine weitere Lösung ist der Verzicht auf absolute URLs in einem Widget und stattdessen Shortcodes zu benutzen.

Das alles nützt einem natürlich nichts, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Allerdings sind die Widgets ja nicht wirklich weg, sie lassen sich in der Datenbank identifizieren. Aber um sich beim nächsten Mal vor unliebsamer Mehrarbeit zu schützen, sollte man die Tipps bei der Wahl der richtigen Development URL beherzigen.

10 gute Gründe, WordPress als Content Management System zu nutzen [Infografik]

WordPress ist als Content Management System für kleine bis mittelgroße Webseiten mittlerweile so etabliert, dass sich die Frage nach dem Warum nicht mehr stellt. Wir wollen trotzdem noch einmal die Vorteile dieses beliebten CM-Systems herausarbeiten und haben auch gleich eine schöne Infografik dazu erstellt.

Seit 2003 hat WordPress den Markt der Open Source Content Management System aufgemischt und mittlerweile komplett erobert. Was ursprünglich als Blog-Software gedacht war, hat sich zum meistgenutzten, freien CMS der Welt gemausert. Das hat viele Gründe. Einige davon haben wir hier aufgelistet. Die Liste ist natürlich nicht vollständig, fasst aber gut die größten und wichtigsten Gründe auf, die für die Nutzung von WordPress als CMS sprechen:

1. Freeware & Open Source

Der Markt der CMS teilt sich grundsätzlich in die kommerziellen und die kostenlosen Systeme. Ein großer Grund für die hohe Verbreitung von WordPress ist natürlich die Tatsache, dass es zu den kostenlosen CMS zählt und somit für jeden Menschen frei und uneingeschränkt nutzbar ist.

2. Beliebig anpassbar

Durch die hohe Verbreitung und die große Community von Nutzern ist mit den Jahren ein riesige Zahl an Anpassungsmöglichkeiten entstanden, die das ursprüngliche System quasi zu einer CMS-Waffe machen, mit denen man so gut wie jeden Anwendungsfall bewältigen kann. Themes, Widgets, Plugins … all das macht WordPress zu einem unschlagbaren Tool.

3. SEO ready

Der vom System generierte Quellcode ist von Anfang an darauf ausgelegt, Suchmaschinen-freundlich zu sein. Ein Vorteil, der im Jahr 2003 sicher noch nicht die gleiche Relevanz hatte wie heute. Soll jetzt eine Webseite bei Google und Co. weit oben landen, ist WordPress eine der besten Grundlagen, die dafür gelegt werden können. Natürlich ist der Content einer Webseite der wichtigste Rankingfaktor und  unabhängig vom verwendeten System. Allerdings ist der Aufbau einer Webseite mit WordPress in vielen Belangen bereits Suchmaschinen-optimiert.

4. Einfach zu erlernen

Es ist durchaus möglich, WordPress ohne Programmierkenntnisse als CMS einzusetzen. Durch die hohe Zahl an Webseiten-Vorlagen, die es mittlerweile gibt, kann man sehr schnell Inhalte erstellen und seine eigene Webseite veröffentlichen. Für tiefergehende Anpassungen, bzw. aufwändige und individuelle Lösungen braucht man natürlich einen Profi. Das schöne an WordPress ist allerdings die Verbreitung in allen Bereichen und nicht die Reduktion auf den Profi-Bereich, wie es bei vielen anderen Content Management Systemen der Fall ist.

 5. Zugriff von überall

Egal, wo man sich gerade befindet, man braucht nur einen Internetzugang und schon kann man loslegen. Das Veröffentlichen von Artikeln und Seiten geht sogar über das Smartphone. Das Backend, der  Verwaltungsbereich von WordPress, ist mobil optimiert und darauf ausgelegt, von jedem Gerät aus bedient zu werden.

6. Sicherheit durch Plugins

Natürlich ist ein solch weit verbreitetes CMS wie WordPress ein beliebtes Ziel für Hacker- und Virenangriffe. Das bedingt sich allein durch die große Anzahl an Installationen, dies es weltweit gibt. Dadurch steigt für Hacker die Wahrscheinlichkeit, Lücken in alten WordPress-Versionen zu finden. Dem gegenüber steht eine ganze Armada an Sicherheits-Plugins, mit denen man WordPress quasi „abschließen“ kann. Diese garantieren bei regelmäßiger Pflege und Updates ein hohes Maß an Sicherheit und sollten heutzutage bei keiner Installation fehlen.

7. Große Community

Der Vorteil einer großen Community liegt auf der Hand: Habe ich ein Problem mit meiner WordPress Webseite, kann ich davon ausgehen, dass ich nicht der erste bin, der das gleiche Problem hat. Die riesige Zahl an Usern, die  sich zu WordPress in Foren und Communitys in jeder Sprache der Welt austauschen, sind bei den meisten Problemen eine riesige Hilfe.

8. Einfache Installation

Aufgrund seiner Beliebtheit als CMS bieten viele Webhoster WordPress als One-Click Installation an. Das bedeutet, selbst der Laie kann im Verwaltungsbereich seines Providers ganz einfach eine aktuelle WordPress Webseite anlegen. Durch die zahlreichen Erweiterungen mit Themes, lässt sich so relativ schnell eine eigene und individuelle Webseite bauen.

9. Zukunftsorientiert

Durch die große Zahl an Benutzern, der einfachen Bedienung und aufgrund der ständigen Updates, die das System erfährt, passen die Macher WordPress immer wieder an die Bedürfnisse und Gegebenheiten seiner Nutzer an. Somit ist ein System entstanden, das aus dem World Wide Web nicht mehr wegzudenken ist und das seine Spitzenposition unter den Open Source Systemen sicher noch lange verteidigen wird.

10. Weit verbreitet

Laut einer Statistik von builtwith.com (Stand 03/2016) ist WordPress  mit 50% Marktanteil das meistverwendete Content Management System weltweit. In Deutschland ist ca. jede 4. Webseite auf CMS-Basis eine WordPress-Seite. Diese hohe Verbreitung kommt nicht von ungefähr: Qualität setzt sich durch! Der Vorteil, der sich für den Anwender daraus ergibt: Man findet immer einen Dienstleister, der einem weiterhelfen kann, sollte der ursprüngliche Dienstleister nicht mehr zur Verfügung stehen.

Und hier noch mal alle Gründe kurz und knapp als Infografik:

wordpress-als-cms-die-vorteile